Weltweit professionalisiert sich der Schwimmsport – auch in der Schweiz. Sowohl im Leistungssport als auch im Breitensport entstehen dadurch neue Berufsbilder. Ob Schwimmschule, Schwimmverein, Schulschwimmen, Aquafitness-Gruppen usw., die Berufslandschaft professionalisiert sich, da die Nachfrage nach guten Angeboten und damit gut ausgebildeten und kompetenten Coaches steigt.

Leistungssport

Früher konnten nur Weltklasseschwimmer, wie Michael Phelps, vom Schwimmen leben, heute ist die Spitze der geldverdienenden Schwimmer schon breiter. Mit interessanten Wettkampfformaten und interessierten Sponsoren fliesst mehr Geld in die Hände der Sportler und deren Teams. Auch für die Schweizer Schwimmwelt kehrt sich das Blatt in diese Richtung. In den 25 Nachwuchs-Stützpunktvereinen sind mehrere Coaches mit einem Vollpensum angestellt und einige Athleten sind Halb- oder Vollprofis. Vor allem in den Schwimmvereinen hat die ehrenamtliche Arbeit trotzdem noch einen hohen Stellenwert. Mehr und mehr wird aber anerkannt, dass ein Schwimmcoach viel Zeit und Freizeit für die Schwimmer/innen investiert und eine professionelle Entlohnung deshalb nur fair ist.

Breitensport

Jeder fängt mal an und am Anfang steht bei den meisten Schwimminteressierten die Schwimmschule oder das Schulschwimmen. In einigen Kantonen in der Schweiz werden fürs Schulschwimmen nur noch Schwimmsportlehrer eingesetzt, in anderen ist immer noch der Klassenlehrer für die Schwimmstunden verantwortlich. Wie im Schulschwimmen haben sich die Schwimmschulen in den letzten 50 Jahren stark professionalisiert. Die grössten Schwimmschulen der Schweiz werden von mehreren tausend Kunden pro Jahr besucht und sind als Unternehmen gewinnbringend unterwegs.

Für Breitensportschwimmer, die bereits Schwimmen können, gibt es veremehrt Schwimmlager im Ausland (auf Fuerteventura zum Beispiel). Zudem erfreuen sich Open Water Events (z.B. Rheinschwimmen, Seeüberquerungen) und Triathlons immer grösserer Beliebtheit. Hinter all den Angeboten steckt vermehrt eine professionelle Infrastruktur.

Fazit

Wenn man im Schwimmsport sein Brot verdienen möchte, dann ist das sehr gut möglich. Im nächsten Blogbeiter zum Thema „Schwimmcoach – Dein Beruf mit Zukunft“ tauchen wir in einige der Berufsbilder vertiefter ein.

    Unterschiedliche Berufsbilder

    Auf Grund dieser Entwicklungen im Schwimmsport gibt es immer mehr Berufsbilder. Hier folgt eine Auflistung, die nicht abschliessend sein soll:

    • Schwimmcoach Babyschwimmen
    • Schwimmcoach Schwimmschule Kinder & Erwachsene
    • Schwimmcoach Nachwuchs
    • Schwimmcoach Leistungssport
    • Schwimmcoach Masters
    • Schwimmcoach Breitensport
    • Schwimmcoach Rettungsschwimmen
    • Schwimmcoach Wasserspringen
    • Schwimmcoach Wasserball
    • Schwimmcoach Artistic Swimming
    • Schwimmcoach Meerjungfrauenschwimmen
    • Schwimmcoach Therapie
    • Aquafitness Instruktor/in
    • Schwimmsportlehrer/in
    • Schwimmschulleiter/in
    • Schwimmschul-Administration
    • Vereinsorganisation
    • J&S Mitarbeiter/in
    • Verbandsmitarbeiter/in
    • Bademeister/in
    • Rettungsschwimmer/in
    • Schwimmhallen-Angestellte
    • Schwimmhallen-Leitung
    • Event Organisation
    • Schwimmshop